Präzise inspizieren. Sicher entscheiden.
Drohnen erfassen visuelle und thermische Daten an schwer zugänglichen Anlagen – für gezielte Wartung, belastbare Dokumentation und effizientere Abläufe.
Belastbare Zustandsdaten, ohne Menschen unnötig zu gefährden.
Drohnen bringen Kameras und Sensoren nah an Leitungen, Anlagen, Dächer und Bauwerke. So entstehen hochauflösende Übersichten, Detailaufnahmen und thermische Befunde auch an schwer zugänglichen Stellen.
Droneparts verbindet Flugplattform, Sensorik, Missionsplanung, Datenmanagement, Einweisung und Service zu einem Workflow, der zur Anlage und zum Prüfziel passt.
Von der Stromleitung bis zum Brückenbauwerk.
Die DJI-Enterprise-Lösungswelt deckt wiederkehrende Sichtprüfungen, thermische Analysen und digitale Bestandsaufnahmen in unterschiedlichen Industrien ab.
Stromnetze
Freileitungen, Masten und Umspannwerke aus mehreren Winkeln erfassen, Hotspots lokalisieren und Befunde nachvollziehbar dokumentieren.
Öl & Gas
Anlagen, Pumpstationen und Trassen kontrollieren, sichtbare Auffälligkeiten erkennen und Inspektionsdaten für die weitere Bewertung bereitstellen.
Erneuerbare Energien
Photovoltaikflächen thermisch prüfen und Windenergieanlagen aus sicherer Distanz mit reproduzierbaren Detailaufnahmen dokumentieren.
Infrastruktur
Brücken, Dächer und Fassaden hochauflösend erfassen und Zustände als Bilddaten, Modelle oder digitale Bestandsarchive weiterverarbeiten.
Vom mobilen Wärmebild bis zur vollautomatisierten Inspektion.
Die passende Plattform richtet sich nach Flächengröße, Sensoranforderung, Reichweite, Wiederholungsrate und gewünschtem Automatisierungsgrad.

Mobile Wärmebildinspektion
Die DJI Matrice 4T verbindet hohe Mobilität mit sichtbarer und thermischer Datenerfassung. Damit eignet sie sich für schnelle Prüfungen von Solarmodulen, Dächern und technischen Anlagen.
- Nur 1.219 g Startgewicht und in wenigen Minuten einsatzbereit.
- Weitwinkel-, Tele- und Wärmebildkamera in einer kompakten Plattform.
- Thermalaufnahmen bis 1280 × 1024 bei aktivierter Super-Resolution.
- Laserentfernungsmesser mit bis zu 1.800 m Messbereich.*
- Bis zu 49 Minuten Flugzeit und 12 m/s Windwiderstand.*
Drohnenplattform
Max. Flugzeit: 49 Minuten
Thermal, Zoom und LaserMehr erfahren ›
Nutzlast und Software
Workflow
- Mission planenPrüffläche, Flughöhe, Überlappung und Kamerawinkel in DJI Pilot 2 festlegen.
- Daten erfassenVisuelle und thermische Aufnahmen entlang der vorbereiteten Route aufnehmen.
- Befunde auswertenHotspots prüfen, Positionen zuordnen und Ergebnisse an Wartungsteams übergeben.

Automatisierte Inspektion von Solarparks
DJI Dock 3 automatisiert wiederkehrende Inspektionsaufgaben. Geplante Missionen werden selbstständig ausgeführt und die erfassten Daten zur zentralen Analyse in DJI FlightHub 2 hochgeladen.
- Robuste, kompakte Bauweise für stationäre und fahrzeuggestützte Installationen.
- IP56-Schutz und Betriebstemperaturen von −30 bis 50 °C.
- Bis zu 10 km Betriebsradius für großflächige Anlagen.*
- Aufladen der Matrice-4D-Serie von 15 auf 95 Prozent in etwa 27 Minuten.*
- Cloud-API und FlightHub 2 für Flottenbetrieb und Datentransfer.
Drohnenplattform
Max. Flugzeit: 54 Minuten
4/3-CMOS mit mechanischem Verschluss
Max. Flugzeit: 54 Minuten
Integrierte Wärmebildkamera
Schutzklasse: IP56
Ladezeit: ca. 27 Minuten*Mehr erfahren ›
Nutzlast und Software
Workflow
- MissionsplanungInspektionsroute auf Basis eines Karten- oder 3D-Modells in FlightHub 2 vorbereiten.
- Automatische DatenerfassungDock und Zeitplan auswählen; die Matrice 4D/4TD fliegt die Route selbstständig ab.
- DatenanalyseMedien zentral prüfen und für thermische Analyse oder Drittanbietersysteme bereitstellen.

Leistungsstarke Mehrzweckinspektion
Die DJI Matrice 400 ist für große Anlagen, lange Missionen und spezialisierte Nutzlasten ausgelegt. Sie schafft Reserven für anspruchsvolle visuelle, thermische und geospatiale Inspektionsaufgaben.
- Bis zu 59 Minuten Flugzeit für weitläufige Prüfbereiche.*
- Bis zu 6 kg Nutzlast für flexible Sensor- und Kamerakonfigurationen.*
- Rotierendes LiDAR und sechsseitiges mmWave-Radar zur Hinderniserkennung.
- IP55-Schutz und Betriebstemperaturen von −20 bis 50 °C.
- Kompatibel mit Zenmuse H30T, L2, P1 und weiteren Nutzlasten.
Drohnenplattform
Max. Flugzeit: 59 Minuten*
Max. Nutzlast: 6 kg*Mehr erfahren ›
Nutzlast und Software
Workflow
- System konfigurierenPassende Nutzlast und Aufnahmeparameter entsprechend Prüfziel und Anlage auswählen.
- Inspektion durchführenThermische und visuelle Detaildaten manuell oder entlang gespeicherter Missionen erfassen.
- Ergebnisse verarbeitenBefunde bewerten, Modelle erzeugen und Daten strukturiert an Fachsysteme übergeben.
* Maximal- und Leistungswerte gelten unter den jeweils von DJI definierten Testbedingungen oder bei aktivierter Super-Resolution. Reale Ergebnisse hängen unter anderem von Nutzlast, Wetter, Umgebung, Konfiguration, Flugprofil und regulatorischen Vorgaben ab.
Die Lösung folgt Anlage, Prüfziel und Betriebsmodell.
Wir betrachten nicht nur die Drohne, sondern den gesamten Ablauf von Sensorik und Zubehör bis zu Schulung und Service.
Anforderung klären
Objekte, Risiken, Datenbedarf, Wiederholungsrate und vorhandene Prozesse gemeinsam aufnehmen.
System auslegen
Flugplattform, Sensorik, Dock, Energieversorgung, Software und Zubehör passend konfigurieren.
Betrieb vorbereiten
Missionen, Datenübergabe, Einweisung und organisatorische Schnittstellen praxisnah planen.
Langfristig begleiten
Training, Serviceabwicklung, Erweiterungen und wiederkehrende Einsätze mitdenken.
Von der Systemwahl bis zum verwertbaren Befund.
Die konkrete Lösung richtet sich nach Objekt, Prüfziel, Sensorik, Umgebung, Wiederholungsrate und dem gewünschten Automatisierungsgrad.
01Wann ist die DJI Matrice 4T die passende Plattform?
Die kompakte Matrice 4T eignet sich für mobile Teams, kurze Rüstzeiten und visuelle sowie thermische Inspektionen. Typische Aufgaben sind die Prüfung von PV-Modulen, Dächern, Fassaden, Leitungen und technischen Anlagen.
Weitwinkel-, Tele- und Wärmebildkamera sowie der Laserentfernungsmesser sind bereits integriert. Dadurch kann das Team ohne Nutzlastwechsel verschiedene Perspektiven und Datentypen erfassen.
02Für welche Aufgaben ist DJI Dock 3 gedacht?
DJI Dock 3 ist für wiederkehrende, automatisierte und fernüberwachte Missionen mit kompatiblen Matrice-4D-Systemen ausgelegt. Es eignet sich besonders für Anlagen, die nach festen Intervallen oder nach einem Ereignis kontrolliert werden sollen.
Vor der Einführung müssen Standort, Stromversorgung, Datenverbindung, Landeumfeld, Betriebsverfahren und die luftrechtlichen Voraussetzungen projektbezogen bewertet werden.
03Wann wird die DJI Matrice 400 benötigt?
Die Matrice 400 bietet Reserven für lange Missionen, große Flächen, anspruchsvolle Umgebungen und wechselbare Nutzlasten. Sie ist sinnvoll, wenn spezialisierte Sensorik, hohe Nutzlastkapazität oder eine besonders leistungsfähige Hinderniserkennung erforderlich ist.
Mit Nutzlasten wie der Zenmuse H30T lassen sich hochauflösende Sicht-, Zoom- und Thermaldaten aus größerer Distanz erfassen.
04Welche Daten können bei einer Inspektion erfasst werden?
Abhängig von Plattform und Sensorik entstehen hochauflösende RGB-Bilder, Zoomaufnahmen, radiometrische Wärmebilder, Positionsdaten, Punktwolken oder dreidimensionale Modelle. Für wiederkehrende Kontrollen können zusätzlich identische Routen und Kamerawinkel gespeichert werden.
Das benötigte Ergebnisformat sollte vor der Mission feststehen, damit Flughöhe, Auflösung, Überlappung und Aufnahmeperspektive passend geplant werden können.
05Was ist bei thermischen Inspektionen zu beachten?
Thermische Ergebnisse werden unter anderem von Sonneneinstrahlung, Wind, Außentemperatur, Reflexionen, Blickwinkel und dem Betriebszustand der Anlage beeinflusst. Geeignete Aufnahmebedingungen und eine konsistente Missionsplanung sind deshalb entscheidend.
Wärmebilder zeigen auffällige Temperaturverteilungen. Die technische Ursache muss anschließend durch qualifizierte Fachpersonen und gegebenenfalls weitere Messungen bestätigt werden.
06Lassen sich Kontrollflüge exakt wiederholen?
Ja. Wegpunkte, Flughöhen, Geschwindigkeiten, Kamerawinkel und Aufnahmeaktionen können als Mission gespeichert werden. Dadurch lassen sich Anlagen aus vergleichbaren Perspektiven und in definierten Zeitabständen dokumentieren.
Für belastbare Zeitreihen sollten neben der Route auch Umgebungsbedingungen, Sensorparameter und Anlagenzustand nachvollziehbar festgehalten werden.
07Kann bei Wind, Kälte oder leichtem Regen geflogen werden?
Die zulässigen Bedingungen hängen von Plattform, Schutzklasse, Nutzlast und Betriebsverfahren ab. Herstellerangaben zu Windwiderstand, Temperaturbereich und IP-Schutz sind Grenzwerte und ersetzen keine Einsatzbewertung vor Ort.
Bei Niederschlag, Vereisungsgefahr, starken Böen oder eingeschränkter Sicht muss die verantwortliche Fernpilotin beziehungsweise der verantwortliche Fernpilot den Einsatz neu bewerten oder abbrechen.
08Welche Genehmigungen und organisatorischen Voraussetzungen sind nötig?
Die Anforderungen ergeben sich aus Einsatzort, Drohnenklasse, Flughöhe, Abstand zu Personen und Infrastruktur sowie der vorgesehenen Betriebsart. Automatisierte oder außerhalb der direkten Sichtweite durchgeführte Missionen benötigen häufig eine weitergehende betriebliche und luftrechtliche Planung.
Zusätzlich sind Datenschutz, Arbeitsschutz, Eigentümerfreigaben, Anlagenzugang und interne Verantwortlichkeiten zu berücksichtigen.
09Wie werden die Inspektionsdaten weiterverarbeitet?
Medien und Missionsdaten können je nach Lösung lokal, über DJI FlightHub 2 oder über angebundene Fachsoftware organisiert werden. Mögliche Ausgaben sind strukturierte Bildarchive, Befundlisten, Karten, Punktwolken, 3D-Modelle oder Übergaben an Wartungs- und Asset-Management-Systeme.
Die gewünschte Schnittstelle und Datenstruktur sollte bereits bei der Systemauslegung berücksichtigt werden.
10Ersetzt die Drohne die fachliche Prüfung?
Nein. Die Drohne verbessert Zugang, Datenerfassung, Arbeitssicherheit und Dokumentation. Die fachliche Bewertung, Diagnose und Freigabe bleibt Aufgabe entsprechend qualifizierter Personen und der jeweils geltenden Prüfprozesse.
11Unterstützt Droneparts bei Einführung, Schulung und Betrieb?
Droneparts begleitet die Auswahl von Plattform, Sensorik, Software und Zubehör sowie die technische Konfiguration und Einweisung. Je nach Projekt können außerdem Trainings, Betriebsplanung, Serviceabwicklung und spätere Systemerweiterungen berücksichtigt werden.
Welche Systemklasse passt zu Ihrer Anwendung?
Entdecken Sie Drohnen, Sensorik und Software für professionelle Vermessungs- und Inspektionsaufgaben.
Inhaltliche Grundlage: DJI Enterprise Inspektionslösungen sowie Herstellerinformationen zu DJI Matrice 4 Serie, DJI Dock 3 und DJI Matrice 400. Herstellerwerte gelten unter definierten Bedingungen und sind keine pauschale Zusicherung für ein konkretes Projekt.